Anwendung der Ur-Erde


Wie verwende ich die Ur-Erde?

Ur-Erde ist eine umweltfreundliche Substratmischung für Gemüsepflanzen.
Sie enthält alle nötigen Nährstoffe und die ideale Struktur um Gemüse zu ziehen. 
Ur-Erde ist daher ein vollwertiges Substrat und ist fix fertig, bereit zur Verwendung. Wenn man trotzdem eine Mischung erstellen möchte, kann man Ur-Erde 50/50 mit einer anderen, hochwertigen Bio Erde oder der eigenen Gartenerde mischen. 

Die Anwendung wird hier beispielhaft an einem Pflanzeimer gezeigt.

1. Für einen guten Wasserabfluss sorgen.

Pflanzenwurzeln sollten nie zu lange im Wasser stehen. um überflüssigen Gießwasser einen Abfluss zu ermöglichen, sollte jedes Pflanzgefäß an der Unterseite Löcher haben. Um noch bessere Drainage zu haben kann man eine dünne Kiesschicht am Grund des Pflanzgefäßes unterbringen. Um die Löcher für den Wasserabfluss zu bohren, nimmt man am besten einen kleinen Holzbohrer mit 5mm Durchmesser.


 

2. Behälter mit der Ur-Erde füllen

Damit die Symbiose mit dem Mykorrhiza-Pilz gelingt, müssen die Wurzeln in direktem Kontakt mit der Ur-Erde sein. Um das bei einem Pflanzgefäß zu gewährleisten wird der gesamte Pflanzbehälter mit Ur-Erde gefüllt. Anschließend sollte man die Erde ein wenig andrücken.



 

3. Pflänzchen setzen

Bevor das Pflänzchen in die Ur-Erde kommt, gräbt man dem Pflänzchen ein kleines Loch, in das der gesamte Wurzelstock hineinpasst. Nun nimmt man es aus dem Topf und lockert den Wurzelstock ein wenig auf um das Wurzelwachstum zu stimulieren. Jetzt kommt das Pflänzchen in das Loch hinein. Anschließend sollte man die Erde rund um die Pflanzen wieder andrücken.



4. Gut angießen

Das Pflänzchen ist jetzt in einem empfindlichen Zustand. Es braucht sehr viel Wasser, weil das Wurzelsystem noch nicht voll entwickelt ist. Deshalb freut es sich besonders, wenn man es gut gießt und vielleicht ein Glas drüber stellt. Alternativ kann man auch aus einer umgedrehten, abgeschnittene Plastikflasche ein kleines Mini-Gewächshaus bauen.

 

5. Gießen, Düngen, Ernten

Die nun wachsenden Pflanzen müssen regelmäßig gegossen werden. Das gilt besonders für Pflanzen in kleineren Pflanzgefäßen! Nach etwa 6-8 Wochen werden die Nährstoffe der Ur-Erde nicht mehr in idealer Menge vorhanden sein. Dann freuen sich deine Pflanzen besonders über ein Wenig Dünger. Dafür eignen sich diverse Bio-Dünger, abgelegener Pferdemist, Brennesseljauche und vieles mehr.


 

Alternativ: Salatanbau direkt im Erdsack

Der Anbau von einigen Gemüsearten klappt auch direkt im Erdsack! Der Kunststoff des Erdsackes ist inert und sicher für den Anbau von Gemüse. Als ersten Schritt schneidet man Löcher in Kreuzform in den Erdsack. (1), dann setzt man die kleinen Salatpflänzchen ein (2). Im Anschluss wird noch kurz angegossen und fertig. Der Sack sollte alle paar Tage nachgegossen werden, hält das Wasser aber sehr gut! Nach kurzer Zeit kannst du die großen Salatköpfe bestaunen (3) und - Ernten (4).

Wir wünschen guten Appetit!

 

  

Verwendung von Ur-Erde im Beet ?

Damit deine Pflanzen im Beet die Symbiose mit den Mykorrhizen ausbilden können, kleidet man das Pflanzloch oder die Umgebung der Samen mit einer mindestens 10cm dicken Schickt Ur-Erde aus. So kann sichergestellt werden, dass die Wurzeln auch einen Pilz finden, mit dem sie Symbiose betreiben können. Wenn der Samen oder das Pflänzchen in der Ur-Erde sitzt sollte noch gut angegossen werden um einen guten Start zu ermöglichen.

Wie kann ich Ur-Erde  im Hochbeet verwenden?

Das Hochbeet gelingt am besten, wenn die oberste Schicht des Hochbeets (die obersten 20-30cm) mit Ur-Erde gefüllt wird.
Die Pflanzen werden dann in die Ur-Erde gesetzt und gut angegossen.